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Wir führen viele soziale Projekte durch

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Hoch, Höher – unsere Standards

Damit Prozesse und Richtlinien die geforderten Standards erfüllen und unsere im Verhaltenskodex niedergelegten Forderungen eingehalten werden, überprüfen wir unsere Lieferanten in regelmäßigen Abständen mithilfe von Audits.

Ein kleiner Einblick

Was sind Audits?

Während eines Audits wird eine Fabrik eines Lieferanten genaustens geprüft. Üblicherweise finden bei unseren Lieferanten Sozial-, Qualitäts- und Umwelt-Audits statt.

Ein Sozialaudit untersucht die Arbeitsbedingungen für die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Fabriken. Hierzu zählen die Regelungen zur Arbeitszeit, Sozialleistung, Arbeitsgeld, Diskriminierung sowie das Verfahren bei der Untervergabe von Aufträgen.

Bei einem Qualitätsaudit wird überprüft, ob vorgegebene Prozess- und Produktanforderungen sowie Qualitätsnormen in den Fabriken erfüllt werden.

Bei einem Umweltaudit werden die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen, umweltrelevanter Verfahren und Umweltnormen geprüft.

Pro Jahr führen wir über 1.000 Audits durch, teilweise mit Hilfe externer Prüfinstanzen. Als erstes Unternehmen in der Textilbranche ist es uns gelungen, mit zwei Auditfirmen eine Vereinbarung zur „Auditorhaftung“ abzuschließen. Demnach gewährleisten die Auditoren die Richtigkeit der Angaben für einen Zeitraum von drei Monaten nach Abschluss des Audits. Diese Vereinbarung ist ein sehr wichtiger Schritt, um die Qualität der Audits zu erhöhen und zugleich bessere Bedingungen für Arbeiter und Arbeiterinnen zu gewährleisten. Seit 2017 werden unsere Audits auch unangekündigt durchgeführt.

Um die Ergebnisse der Audits noch schneller und besser verfügbar zu machen, haben wir unsere internen Prozesse umgestellt. Durch die Einführung einer Auditmatrix wird der Auditierungsprozess deutlich beschleunigt, sicherheitsrelevante Mängel schneller entdeckt und ein differenziertes Reporting erstellt.

Die Umsetzung

Verhaltenscodex - stets der Verantwortung bewusst!

Zur Herstellung unserer Waren betreiben wir keine eigenen Fabriken, sondern arbeiten weltweit mit unabhängigen Lieferanten zusammen.

Jeder Fabrikant, mit dem wir zusammenarbeiten, muss unseren Verhaltenskodex unterzeichnen, den wir als Grundprinzip aller unserer Geschäftsbeziehungen sehen. Mit diesem „Code of Conduct“ wollen wir sichergehen, dass die Zusammenarbeit unter angemessenen Bedingungen verläuft. Unsere Verantwortung sehen wir insbesondere darin, international anerkannte Menschenrechte und Arbeitsnormen für alle zu respektieren.

Die Anforderungen unseres Verhaltenskodexes beruhen auf den Abkommen der International Labour Organisation (ILO) und den Kernarbeitsnormen der Vereinten Nationen. Die Kernarbeitsnormen sind Sozialstandards im Rahmen der Welthandelsordnung, die menschenwürdige Arbeitsbedingungen und einen hinreichenden Schutz gewährleisten sollen. Zu ihnen zählen u.a. das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit, Vereinigungsfreiheit, Kollektivverhandlungen, Entgeltgleichheit und das Diskriminierungsverbot. Alle Mitglieder der ILO sind verpflichtet, die geltenden Regelungen einzuhalten, zu fördern und zu verwirklichen.

Mit dem Verhaltenskodex haben wir im Jahr 2006 eine verbindliche Grundlage für unsere Handelsbeziehungen geschaffen. Im November 2015 ist eine überarbeitete Fassung des Verhaltenskodexes in Kraft getreten. Darin findet der Aspekt des Umweltschutzes einen neuen Stellenwert. Unsere Geschäftspartner müssen sicherstellen, dass schädliche Umwelteinflüsse im Produktionsprozess minimiert und weitestgehend verhindert werden. Die Einhaltung des Kodexes wird durch regelmäßige Audits überprüft.

 

Neugierig?

Der ganze Verhaltenskodex zum Nachlesen